24 Sep 2013

Ironman 70.3 Cozumel

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Knapp 10 Tage vor dem Halbironman, flog ich bereits nach Cozumel, Mexico, wo ebenfalls das nächste Traininglager vom Team TBB statt findet. Bereits als ich aus dem Flugzeug kam, merkte ich schnell, dass das Klima etwas anderst ist als das letzte Mal als ich auf der kleinen Insel war. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch zu dieser Jahreszeit. Sogar schon beim normalem Spaziergang kam man ins Schwitzen. Zu diesem Zeitpunkt, war mir noch nicht ganz klar wie ich hier bereits in gut einer Woche einen Halbironman absolvieren soll.

Die ersten Trainingstage waren somit nicht ganz einfach und ich musste mich erstmals mit dem Klima anfreuden. Nach gut einer Woche fühlte ich mich jedoch bereits besser und ich freute mich auf das bevorstehende Rennen.

Am Abend vor dem Wettkampf, bekam ich starke Halsschmerzen und habe nicht wirklich viel geschlafen. Am morgen waren die Halsschmerzen noch stärker und ich wusste nicht so recht ob ich wirklich starten sollte. Da das Rennen jedoch praktisch vor meiner Hasutür stattfand und bereits alles eingecheckt und bereit war, entschloss ich mich einfach mal zu starten.

Das Schwimmen verlief dann eigentlich sehr erfreulich, obwohl ich mich bereits da nicht besonders gut gefühlt habe. Die Frauen starteten rund eine Minute nach den Männer, bereits früh holten wir die letzten Männer ein. Als ich jedoch bei der letzten Boje sogar die Männerspitzengruppe einholte, war ich etwas überrascht. Da die Strömungen im Meer hier in Cozumel jedoch sehr unterschiedlich sind,  kann sowas schon Mal vorkommen. Somit stieg ich als erste Frau aus dem Wasser und hatte die schnellste Schwimmzeit überhaupt.

Auf dem Velo merkte ich jedoch schnell, dass ich nicht fit bin. Bereits von Anfang an hatte ich fast keine Energie und Kraft, und musste mich dazu auch noch einige Male übergeben, sodass ich das Gefühl hatte gar keine Energie mehr zu haben. Da es bis zum sechsten Platz Preisgeld gab, wollte ich das Rennen jedoch nicht frühzeitig beenden, und versuchte einfach in den Top 6 zu bleiben. Genau als 6. nahm ich dann die 21 Laukilometer in Angriff. Im Laufen fühlte ich mich nicht ganz so schlecht wie im Velo und konnte sogar noch einen Platz gut machen. Schlussendlich lief ich als 5. ins Ziel und ich war einfach nur froh, dass ich es irgendwie ins Ziel geschafft habe und das Leiden nicht ganz um sonst war. Unter diesen Umständen war ich mit meinem Rennen sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich jetzt so schnell wie möglich wieder gesund werde und dann für den Weltcup in zwei Wochen, welcher ebenfalls hier in Cozumel stattfindet, wieder ganz fit bin.

 

Céline :)

 

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