1 Nov 2013

ITU World Cup Guatape

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Guatape (Kolumbien) ist ein kleines Dorf ca. 80km von Medellin (zweitgrösste Stadt, in Kolumbien) entfernt. Da Guatape auf 1925m Höhe liegt, und es rundherum nur Berge hatte, musste man sich auf ein hartes Rennen einstellen.

Bei der Streckenbesichtigung, wurde mir klar, dass man hier mit schweren Beinen auf die Laustrecke gehen wird und es keine allzu schnellen Laufzeiten mehr geben wird, somit war es das perfekte Rennen für mich. :)

Ich konnte es kaum abwarten an den Start zu gehen, und freute mich sehr auf das Rennen.

Am Wettkampftag kam jedoch alles anders. Bereits am Morgen als ich aufwachte, regnete es heftig. Ich war nicht wirklich begeistert, da die Radstrecke, mit all den technischen Abfahrten und Kurven auf Kopfsteinpflaster und auch noch nass, nicht gerade ungefährlich war. Eine Stunde vor dem Start, fing es auch noch an zu gewittern, so dass das Aufwärmen unter heftigem Regen und starkem Gewitter sehr schwierig wurde. Der Start wurde somit verschoben, und wir konnten gar nichts machen, ausser warten.

Als das Gewitter aufhörte, hiess es zehn Minuten einschwimmen und zwanzig Minuten bis zum Start. Es ging alles sehr schnell und dann fiel bereits der Startschuss. Ich fühlte mich nicht besonders gut die ersten paar Meter, konnte aber zu Vorderst gut mithalten. Wir stiegen in einer sechser Spitzengruppe aus dem Wasser, und nahmen die anspruchsvolle Radstrecke in Angriff. Ich versuchte in den Aufstiegen möglichst viel Kraft zu sparen, da ich sehr gut runter fahre, wusste ich auch, dass ich die Lücke leicht wieder schliessen kann. Bei Kilometer 25, wurde ich jedoch immer langsamer, blickte nach unten und konnte es kaum glauben, Platten. Die Wheel Station war fünf Kilometer entfernt, und ich hatte keine Ahnung, ob der Veranstalter Räder zur Verfügung gestellt hat, wenn man seine eigenen nicht deponiert hatte. Nattürlich wollte ich das Rennen unbedingt beenden und fuhr erstmals langsam weiter und hoffte, dass ich das Rad bei der Wheel Station wechseln kann. Als ich nach 30 Kilometer jedoch dort ankam, gab es kein Rad für mich und ich musste das Rennen aufgeben. Ich war sehr frustriert, da die erste Gruppe vier Minuten auf die Verfolger rausgefahren sind, und es hätte für mich sicher für ein Top 5 Resultat gerreicht. Solche mechanischen Probleme bei Rennen sind das schlimmste überhaupt, da man einfach nichts dagegen machen kann und meistens gezwungen ist das Rennen aufzugeben.

Trotzdem blicke ich nach vorne, und freue mich nun auf mein letztes Rennen dieser Saison. Dieses findet erneut hier in Cozumel statt, jedoch nochmals über die volle Ironman-Distanz. Ich hoffe ich kann mein geglücktes Debüt auf dieser Distanz hier nochmals bestägtigen.

Céline :)

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