16 Oct 2013

ITU World Cup Cozumel & ITU Pan American Cup San Juan

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Am vergangen Sonntag wurde erneut ein Triathlon in Cozumel veranstaltet. Nur zwei Wochen nach dem Halbironman in Cozumel fand ein Weltcup über die Sprintdistanz auf der Insel statt. Somit musste ich mein Zeitfahrvelo schnellst möglich in ein ITU erlaubtes Rennvelo umwandeln. Zum Glück ist das mit dem P3 von Cervelo ganz einfach und ich konnte mich gut auf das kommende Windschattenrennen vorbereiten.

Das Rennen fand im Zentrum von Cozumel statt und ich freute mich auf ein weiteres Rennen direkt vor meiner Haustür.

Im Schwimmen kam ich von Anfang an gut weg und hatte keine Probleme in der Spitze mit zu schwimmen. Die Radstrecke war sehr anspruchslos, sodass es schnell einen Zusammenschluss der ersten und zweiten Gruppe gab. Somit musste ich mich auf ein schnelles Laufen gefasst machen und versuchte mich möglichst gut aufs Laufen vorzubereiten. Ca. 20 Athletinnen wechselten zusammen auf die Laufstrecke, Nicola Spirig welche hier in Cozumel ihr internationales Comeback gab, sorgte von Anfang an für ein hohes Tempo. Diesem konnte ich nicht folgen und versuchte meinen eigenen Rhytmus zu finden. Als ich den endlich gefunden habe, waren die fünf Kilometer bereits wieder vorbei ;) und ich lief schlussendlich an 13. Stelle ins Ziel. Mit dem 13. Rang verbesserte ich mein bestes Weltcup Resultat von Tiszaujvaros um einen Rang und war zufrieden mit diesem Ergebnis.

 

Nur drei Tage nach dem Weltcup in Cozumel flog ich nach San Juan, Puerto Rico um weitere Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Der ITU Pan American Cup war ein Windschattenrennen über die olympische Distanz.

Puerto Rico ist eines der US-amerkanischen Aussengebiete und liegt in der Karibik. Ein Triathlon in der Karibik hört sich schon sehr speziell und im Nachhinein muss ich auch sagen, dass sich die Insel besser zum Ferien machen eignet, als für ein Rennen.

Das merkte ich vorallem auch bei der Streckenbesichtigung einen Tag vor dem Wettkampf. Ich glaube eine schlechtere Strasse konnte man nicht finden. Überall hatte es Löcher und Unebenheiten, dazu kamen noch drei Abschnitte auf Kopfsteipflaster und einen Wendepunkt auf nassem Teppich. Ich war auf jeden Fall gespannt, ob das auch alles gut gehen wird am Tag danach.

Bereits um 7.00 Uhr starteten wir und ich übernahm von Anfang an die Führung im Schwimmen. Nach ca. 600 Meter hatte ich bereits einen kleinen Vorsprung auf die Gruppe. Leider blendete mich die Sonne beim zurückschwimmen so sehr, dass ich keine Ahnung hatte wohin ich überhaupt schwimmen musste. Das Führungsboot, welches eher hinter mir war, zeigte mir viel zu spät, dass ich ihn die falsche Richtung schwamm. Nach diesem Fehler, war die erste Gruppe leider bereits wieder an meinen Füssen.

Trotzdem erreichte ich als erste die Wechselzone und wechsete zusammen mit sechs weiteren Athletinnen auf die Velostrecke. Dort versuchte ich möglichst viel vorne zu fahren um alle Löcher zu sehen und einen Sturz zu vermeiden. Leider verlor ich, weil es so holprig war, bereits nach zehn Kilometer meinen Iso-Bidon. Somit hatte leider nichts mehr zu trinken, was bei Temperaturen von über 30 Grad nicht gerade von Vorteil war.

In der gleichen Gruppe wechselten wir auf die Laufstrecke, wo Radka (die spätere Siegrin) sofort die Führung übernahm. Ich fühlte mich nicht schlecht, und versuchte einen hohen Rhytmus zu finden. Auf den zweiten fünf Kilometer spürte ich jedoch den Verlust meiner Trinkflasche und wurde etwas langsamer. Den zweiten Platz konnte ich aber bis ins Ziel halten und ich freute mich über ein Platz auf dem Podest.

Nun bin ich bereits wieder in Cozumel am trainieren, bevor es dann in knapp zwei Wochen noch nach Kolumbien geht, wo der letzte Weltcup in diesem Jahr stattfindet.

Céline :)

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